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Oft inspirieren sich Spiele gegenseitig oder werden transferiert. So gibt es Dorfromantik jetzt nicht nur auf dem Computer, sondern auch als Brettspiel. Das passierte auch mit Frosthaven, nur in umgekehrter Richtung, denn dies war erst ein recht umfangreiches Tabletop Game, bevor es ein Computerspiel wurde. Das interessante daran, es wird im Augenblick eins zu eins umgesetzt. Das hält die Entwickler natürlich nicht davon, vielleicht noch weiterzugehen und mehr Content ins Spiel zu bringen, denn noch befindet es sich im Early Access und es wird mit Hochdruck daran gearbeitet.

Story

Als Söldnergruppe machen wir uns auf den Weg hoch in den Norden, wo die Hauptstadt Weißeiche nur knapp der Zerstörung durch das raue Wetter und den unzähligen Angriffen  unbekannter Mächte überlebt hat. Noch ist sie nicht außer Gefahr, und der Söldnertrupp ist dafür da, die Lage zu stabilisieren und die Stadt vom Rand der Auslöschung zurückzuführen. Doch die Algox, die größeren, yetiähnlichen Cousins der Inox, greifen aus den Bergen an. Die Schleicher, die über die Meere kommen, und angebliche Maschinen, die durch die Einöden ziehen, werden es den Söldnern nicht leicht machen.



Gameplay

Wer das Tabletop Game kennt und weiß, wie es funktioniert, der wird sich sicherlich hier ohne Probleme zurechtfinden. Alle anderen starten am besten erst einmal im Story Modus, denn schon der einfachste Schwierigkeitsgrad kann zur Herausforderung werden, weil die Funktionen durchaus komplex sind, und ich selbst habe noch nicht alles daran verstanden.

Aber der Anfang zuerst. Wir starten das Spiel und können dann entweder einer Multiplayer Party beitreten oder wir starten unsere eigene Kampagne. Dort haben wir die Auswahl zwischen dem Tutorial, Der Weg nach Frosthaven, oder der Hauptkampagne, Frosthaven. Sicherlich macht es am meisten Sinn, mit dem Tutorial zu beginnen, besonders wenn man das Spiel noch nicht kennt, und dann die Kampagne der Reihe nach durchzuspielen. Haben wir dann eine der Möglichkeiten gewählt, kommen wir auch schon zum erwähnten Schwierigkeitsgrad. Haben wir uns für eine der sechs Möglichkeiten entschieden, kommen wir auch schon zum wichtigsten Punkt, die Wahl unserer Mitstreiter.

Wir können einen Trupp aus vier Kämpfern zusammenstellen, den wir dann im Spiel steuern können. Dafür haben wir die Auswahl aus sechs möglichen und völlig unterschiedlichen Klassen. Zur Wahl stehen: der Bannerspeer, die Knochenformerin, der Wanderer, die Todeswandlerin, die Blitzklinge und die Doppelseele. Jede dieser Klassen hat ihre Stärken und Schwächen und verhält sich vollkommen unterschiedlich im Spielstil zu den anderen Figuren, und wir können jede nur einmal wählen. Sobald wir uns für eine entschieden haben, müssen wir der Figur noch einen Namen geben und können für 30 Gold etwas Ausrüstung organisieren. Haben wir unsere Truppe zusammengestellt, geht es auch gleich in den ersten Kampf, und wir müssen schauen, wie wir uns zurechtfinden.

Jeder unserer Kämpfer hat am Anfang eine unterschiedliche Anzahl an Karten und wir müssen zuerst zwei von diesen Karten wählen. Die Stufe unserer Karten legt fest, in welcher Reihenfolge unsere Krieger zuschlagen dürfen, dies gilt auch für die Feinde. Im ungünstigsten Fall kommen wir erst weit hinten zum Zug. Weiter müssen wir beachten, dass jeder unserer Recken anders mit Schaden umgeht. Sso sollten wir die Tanks nach vorne stellen, um Schaden abzufangen und dem Gegner Wege zu blockieren, aber müssen darauf achten, dass man sich nicht selbst im Weg steht. Bewegen und Angreifen sowie Aktionen ausführen laäufen ausschließlich über die Karten. Dabei muss darauf geachtet werden, dass wir viele Vorbedingungen und Sonderfunktionen haben. Ich möchte auch hier gar nicht so sehr auf die Feinheiten des Kampfes eingehen, das würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Die Kämpfe laufen durch die hohe Komplexität der Mechanik immer rundenbasiert und sehr strategisch ab. In jedem Kampf gibt es unterschiedliche Ziele. So haben wir einmal die Aufgabe, jemanden zu beschützen, das heißt, wir müssen eine bestimmte Anzahl an Runden durchhalten, alles töten oder einen Boss besiegen. Während wir auf dem Schlachtfeld kämpfen, lassen die Gegner Loot fallen, den wir einsammeln müssen, bevor die Schlacht zu Ende ist. Dafür müssen wir unsere Figuren auf diesen Beuteln positionieren. Haben wir dann den Kampf erfolgreich abgeschlossen, geht es in die Weltübersicht, auf der wir unser nächstes Ziel ansteuern. Das muss nicht immer ein Kampf sein, denn an manchen Punkten müssen wir uns einfach nur für eine Option entscheiden und mit dem Resultat leben. An einem Punkt hatte ich sogar ein kleines Camp, das ich verwalten und aus den gewonnenen Ressourcen Gegenstände craften konnte. Manches ist wegen dem Early Access aber noch in Arbeit und eventuell noch nicht ganz implementiert.

Grafik und Sound

Das Spiel läuft auf den Muskeln der Unity Engine. Die Figuren und auch die Umgebungen sind dem Tabletop Game nachempfunden. Dies gilt ebenfalls für die Karten, die alle sehr detailliert sind. Die Maps sind sehr begrenzt, im Aufbau zwar detailliert, aber sie lassen noch etwas an Ambiente vermissen, so dass alles recht statisch wirkt, wie zum Beispiel fehlende Licht- und Schatteneffekte. Aber da das Spiel noch in Entwicklung ist, kommt da vielleicht noch einiges.

Beim Sound hingegen macht der Entwickler Snapshot Games Inc. keine halben Sachen, dort hat er bereits voll aufgetrumpft. So scheppert und klappert es an allen Ecken und Enden im Kampf, beim Zauber wispern Stimmen und die Monster schreien. Doch das ist nicht das besondere, denn man muss eher erwähnen, dass die Geschichten zu unserer Reise vollständig vertont sind, und das in einer so hervorragenden Qualität, dass die Musik im Hintergrund die zweite Geige spielt.

Fazit

Frosthaven ist keine Computerumsetzung des Tabletop Game, es ist seine Digitalisierung. Es wurde buchstäblich alles so übernommen, wie es das analoge Vorbild vorgibt, und das ist das schöne daran, da nämlich das analoge Spiel mit über 200 Euro ein ganz schönes Loch in die Kasse reißen kann.  Da ist die digitale Version doch etwas erschwinglicher. Vom Schwierigkeitsgrad hingegen dürften beide in derselben Liga spielen, aber der Entwickler wird da vermutlich noch an ein paar Schrauben drehen müssen. Wer es aber gerne knackig mag und taktischen Rundeinstrategiespielen verfallen ist, ist hier goldrichtig. Jene, denen Xcom schon zu schwer war, sollten sich vielleicht darauf gefasst machen, dass der Story Modus genug sein sollte.

+ detaillierte Umsetzung
+ schöne Grafik
+ hervorragende Vertonung
+ Umfang und Komplexität

- sehr hoher Schwierigkeitsgrad

Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago 

 


English Version

Games often inspire each other or are transferred. For example, Dorfromantik is now available not only on the computer, but also as a board game. The same thing happened with Frosthaven, only in reverse, as it was a fairly extensive tabletop game before it became a computer game. The interesting thing is that it is currently being implemented one-to-one. Of course, that doesn't stop the developers from perhaps going further and adding more content to the game, as it is still in early access and they are working flat out on it.

Story

As a group of mercenaries, we set off for the far north, where the capital city of White Oak has barely survived destruction from harsh weather and countless attacks by unknown forces. It is still not out of danger, and the mercenary squad is there to stabilise the situation and bring the city back from the brink of annihilation. But the Algox, the larger, yeti-like cousins of the Inox, are attacking from the mountains. The Stalkers, who come across the seas, and alleged machines that roam the wastelands will not make it easy for the mercenaries



Gameplay

Anyone who is familiar with the tabletop game and knows how it works will certainly have no trouble finding their way into the game. For everyone else, it's best to start in story mode, because even the easiest difficulty level can be challenging due to the complexity of the functions, and I myself haven't quite figured everything out yet.

But first things first. We start the game and can either join a multiplayer party or start our own campaign. There we have the choice between the tutorial, The Road to Frosthaven, or the main campaign, Frosthaven. It certainly makes the most sense to start with the tutorial, especially if you are new to the game, and then play through the campaign in order. Once we have chosen one of the options, we come to the aforementioned difficulty level. Once we have decided on one of the six options, we come to the most important point: choosing our comrades-in-arms.

We can assemble a squad of four fighters, which we control in the game. We can choose from six possible and completely different classes. The choices are: the Bannerspear, the Bone Shaper, the Wanderer, the Deathwalker, the Lightningblade and the Dual Soul. Each of these classes has its strengths and weaknesses and behaves completely differently in terms of play style to the other characters, and we can only choose each one once. Once we have decided on one, we have to give the character a name and can organise some equipment for 30 gold. Once we have assembled our squad, we immediately enter the first battle and have to see how we fare.

Each of our fighters starts with a different number of cards, and we must first choose two of these cards. The level of our cards determines the order in which our warriors can strike, and this also applies to the enemies. In the worst case, we will be far behind in the turn order. We must also bear in mind that each of our warriors deals with damage differently. We should therefore place the tanks at the front to absorb damage and block the enemy's path, but we must be careful not to get in our own way. Movement, attacks and actions are carried out exclusively via the cards. It is important to note that we have many preconditions and special functions. I don't want to go into too much detail about the finer points of combat here, as that would take too much time.

Due to the high complexity of the mechanics, the battles are always turn-based and very strategic. Each battle has different objectives. For example, we might be tasked with protecting someone, which means we have to survive a certain number of rounds, kill everything, or defeat a boss. While we fight on the battlefield, our enemies drop loot that we have to collect before the battle is over. To do this, we have to position our characters on these bags. Once we have successfully completed the battle, we move on to the world overview, where we head for our next destination. This does not always have to be a battle, because at some points we simply have to choose an option and live with the result. At one point, I even had a small camp that I could manage and craft items from the resources I had obtained. Some features are still in development due to early access and may not be fully implemented yet.

Graphics and Sound

The game runs on the Unity Engine. The characters and environments are modelled after the tabletop game. This also applies to the maps, which are all very detailed. The maps are very limited and detailed in structure, but they lack a certain atmosphere, making everything seem rather static, for example due to the lack of light and shadow effects. But since the game is still in development, there may be more to come.

When it comes to sound, however, developer Snapshot Games Inc. has gone all out and really pulled out all the stops. There's clattering and clanking everywhere during combat, voices whispering during spells and monsters screaming. But that's not the most remarkable thing, because it's worth mentioning that the stories accompanying our journey are fully voiced, and in such excellent quality that the background music plays second fiddle.

Conclusion

Frosthaven is not a computer adaptation of the tabletop game, it is its digitisation. Literally everything has been taken over as specified by the analogue model, and that's what's great about it, because the analogue game can burn a hole in your pocket at over 200€.  The digital version is a little more affordable. In terms of difficulty, both are probably in the same league, but the developer will probably have to tweak a few things. But if you like a challenge and are addicted to tactical turn-based strategy games, this is the game for you. Those who found Xcom too difficult should perhaps be prepared for the story mode to be enough.

+ Detailed implementation
+ Beautiful graphics
+ Excellent sound
+ Scope and complexity

- Extremely high difficulty level

Until next time,
L. Geufke aka Pendrago


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