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Bereits auf der Gamescom im letzten Jahr konnte ich einen kurzen Blick auf Sintopia werfen, und schon da stand für mich fest, sobald es rauskommt, muss ich das Spiel genauer unter die Lupe nehmen. Nun ist Sintopia bereits am 16. April erschienen, und ich hatte die Möglichkeit, ein paar Stunden in der neuen Göttersimulation zu verbringen. Allerdings musste ich feststellen, dass es schwieriger ist, als man denkt.

Story

Wir werden als der neue Administrator der Höllen-INC eingestellt, da dringend ein Nachfolger benötigt wird. Dem vorherigen Leiter der Hölle war ein sehr unrühmliches Schicksal ereilt, er wurde nämlich verbannt. Wir müssen jetzt seine Aufgabe übernehmen und dafür sorgen, dass die Sünden der Humus nicht aus dem Ruder laufen. Sollten wir es nicht schaffen, die Bewohner unserer Welt unter Kontrolle zu bekommen, wird es einen vollständigen Neustart von allem geben, und wir werden nicht länger benötigt.

Gameplay

So kurz und knapp die Story, umso komplexer das Gameplay. Alles beginnt mit dem Hauptmenü, wo wir uns für einen von drei möglichen Spielvarianten entscheiden können. Wir starten entweder mit der Kampagne in die Story, versuchen uns an einer Herausforderung oder konfigurieren uns eine Sandbox, in der wir uns austoben können. Jeder dieser Modi spielt sich anders, doch das Kerngameplay bleibt natürlich gleich.

Am Anfang verschaffen wir uns einen kleinen Überblick über die Situation. Je nachdem, mit welchem Modus wir starten, haben wir entweder noch keine oder ein paar grundlegende Gebäude in unserer schönen Unterwelt. Um eine funktionierende Unterwelt zu betreiben, müssen wir erst einmal die Grundlagen verstehen. Jeder der Humus hat sieben Sünden, die ihm innewohnen. Sollte eine dieser Sünden aus dem Ruder laufen und den Wert von 50 übersteigen, wird es kritisch. Erreicht er dann 100 bricht ein Dämon hervor, der Tod und Verwüstung über das Land bringt. Das wollen wir natürlich vermeiden.

Also bauen wir Einrichtungen, um diesem entgegenzuwirken. In den Standardeinrichtungen werden mehrere Sünden gleichzeitig verringert, steigen die Sünden über 50, werden die Sünder zu Deviants und müssen in gesonderte Einrichtungen, zugeschnitten auf eben diese Sünde, die behandelt werden muss, sonst verringert sich diese nicht. Erreicht eine Sünde den kritischen Punkt von 100, so wird ein Dämon geboren, der die Oberwelt heimsucht.

Um solchen Gefahren entgegentreten zu können, müssen wir in die Forschung investieren. Doch das ist  leichter gesagt als getan, denn um neue Technologien oder Fähigkeiten freischalten zu können müssen wir Hearos verdienen. Diese erhalten wir, wenn alle Sünden zusammen unter 50 Punkten liegen, eine nicht so leichte Aufgabe, wie man im ersten Moment vermuten möchte. Zwar können wir die Seelen so lange bearbeiten, bis wir diesen Wert erreichen, das kann aber dazu führen, dass die ganzen Seelen einen Stau verursachen und zu wenige Seelen zurückgeschickt werden.

Eine weitere wichtige Währung ist der Purgadollar, die Grundwährung, mit der wir alles bezahlen, von Gebäuden bis Gehälter. Reichen die Dollar übrigens nicht, um alle Angestellte zu bezahlen, wird natürlich gestreikt, was sich natürlich negativ auf den Betrieb unserer Hölle auswirkt.

Letzte wichtige Währung sind Faith Coins, die wir zwingend benötigen, um etwas in der Oberwelt bewirken zu können, denn direkt eingreifen können wir nicht, sondern wir sind nur in der Lage, bestimmte Zauber zu bewirken, die wir vorher auch noch erforschen mussten. Diese Zauber werden mit Faith Coins bezahlt, die wir wiederum erhalten, wenn wir die Seelen der Humus unterhalten. Das kann an vielen Punkten durchaus wichtig werden.

Neben den vielen Gebäuden, die wir benötigen, um all die Währungen aus den Seelen zu pressen, sollten wir auch nicht die Gebäude vergessen, die unseren Imps zur Erholung dienen, denn auch unglückliches Personal kann für viele Verzögerungen im Tagesablauf sorgen.

Grafik und Sound

Die Engine, die hinter Sintopia steckt, ist die Unreal Engine. Diese sorgt nicht nur dafür, dass alles schick aussieht, sondern dass auch alle Kleinigkeiten, die von den Entwicklern eingebaut wurden, gut zu erkennen sind. Es gibt keinen Raum, in dem nicht daran gedacht wurde, auch Details zu modellieren, wie z.B. entsprechende Poster an den Wänden, um dort ein kleinen Verweis auf den schrägen Humor von Sintopia zu hinterlassen.

Der Sound lässt ebenso wie die Grafik kaum Wünsche offen. Die Musik zum Beispiel ähnelt stark den alten Aufbauklassikern wie Mad TV und sorgt so aus dem Hintergrund für gute Laune. Das ist aber noch nicht alles, denn dazu kommen noch die hervorragenden Synchronsprecher, die vor allem in der Kampagne hervorragende Arbeit leisten.

Fazit

Schon lange hat es im Bereich der Göttersimulationen wenig neues gegeben, und auch wenn Sintopia vielleicht nicht so weit geht wie ein Black and Wight oder auch ein Populous, so kann man den Ansatz durchaus erkennen. Dazu kommt der Aufbauanteil, der an Komplexität nicht zu vernachlässigen ist, besonders durch die Regeln in den Kreuzungen kann man da durchaus einiges managen.

+ Umfang
+ Grafik
+ Humor
+ Komplexität

Keine negativen Aspekte aufgefallen.

Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago

 


English Version

I got a sneak peek at Sintopia at last year’s Gamescom, and even then I knew that as soon as it came out, I’d have to take a closer look at the game. Sintopia was released on 16 April, and I’ve had the chance to spend a few hours playing the new god simulation. But I’ve found that it’s harder than you might think.


Story


We have been appointed as the new administrator of Hell-INC, as a successor is urgently needed. The previous head of Hell met a most inglorious fate: he was banished. We must now take over his duties and ensure that the sins of the Humus do not get out of hand. Should we fail to bring the inhabitants of our world under control, there will be a complete reset of everything, and we will no longer be needed.

Gameplay

The story may be short and sweet, but the gameplay is all the more complex. It all begins with the main menu, where we can choose one of three possible game modes. We can either dive into the story via the campaign, try our hand at a challenge, or set up a sandbox mode where we can let off steam. Each of these modes plays out differently, but the core gameplay remains the same, of course.

To begin with, we’ll get a brief overview of the situation. Depending on which mode we start in, we’ll either have no buildings at all or just a few basic ones in our beautiful underworld. To run a functioning underworld, we first need to understand the basics. Each of the Humus has seven sins inherent to them. Should one of these sins get out of hand and exceed a value of 50, the situation becomes critical. If it then reaches 100, a demon breaks free, bringing death and destruction to the land. Naturally, we want to avoid that.

So we are building facilities to counteract this. In standard facilities, several sins are reduced simultaneously; if sins rise above 50, the sinners become deviants and must be sent to separate facilities tailored to the specific sin that needs to be treated, otherwise it will not be reduced. If a sin reaches the critical point of 100, a demon is born that haunts the upper world.

To counter such threats, we need to invest in research. But that is easier said than done, because in order to unlock new technologies or abilities, we need to earn Hearos. We receive these when our total sins are below 50 points, which is not as easy a task as one might initially think. Although we can process the souls until we reach this value, this can lead to a backlog of souls, meaning too few are sent back.

Another important currency is the Purgadollar, the base currency we use to pay for everything from buildings to salaries. Incidentally, if there aren’t enough dollars to pay all the staff, there will naturally be a strike, which will of course have a negative impact on the running of our hell.

The final key currency is Faith Coins, which we absolutely need in order to make a difference in the Overworld, as we cannot intervene directly; instead, we are only able to cast certain spells, which we must first research. These spells are paid for with Faith Coins, which we in turn receive when we tend to the souls of the Humus. This can prove to be quite important at many points.

As well as the many buildings we need to extract all the currency from the souls, we mustn’t forget the buildings that allow our Imps to rest, because unhappy staff can cause a great deal of disruption to the daily routine.

Graphics and Sound

The engine behind Sintopia is the Unreal Engine. This not only ensures that everything looks great, but also that all the little touches incorporated by the developers are clearly visible. There isn’t a single room where they haven’t thought to model the details, such as posters on the walls, to leave a subtle nod to Sintopia’s quirky humour.

The sound, just like the graphics, leaves little to be desired. The music, for example, is very reminiscent of old building classics like Mad TV, creating a cheerful atmosphere in the background. But that’s not all, as there are also the excellent voice actors, who do a brilliant job, particularly in the campaign.

Conclusion

There hasn’t been much new in the realm of god sims for quite some time, and whilst Sintopia may not go as far as Black and White or Populous, the underlying concept is certainly evident. Added to this is the building aspect, which is by no means insignificant in terms of complexity; the rules governing the intersections, in particular, allow for a great deal of management.

+ Scope
+ Graphics
+ Humour
+ Complexity

No negative aspects noted.

Until next time
L. Geufke aka Pendrago


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