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Review: Aquapark Tycoon

Schon sehr früh kamen die ersten Parksimulatoren oder auch Manager Games auf. Mein erstes war Theme Park, was damals noch unter DOS erschienen ist. Das ist lange her, und schon viele Spiele, die dem Original nacheiferten, sind bereits erschienen. Nun startet Boxelware mit dem Aquapark Tycoon ihren eigenen Anlauf, um das Genre für sich zu erobern, was nach ihrem Erstlingswerk Avorion einen ziemlichen Richtungswechsel darstellt.

Story
Wie so oft, tauchen wir in die Manager-Welt ein und bauen unser Wasserpark-Imperium von Anfang an neu auf, um ein ultimatives Pool-Paradies zu erschaffen. Doch ein langer Weg liegt vor uns und wir müssen genug Kraft aufbringen, diesen zu beschreiten. Die Anforderungen werden natürlich wachsen, je mehr wir in unserem Imperium voranschreiten, aber wir werden es schaffen.
Gameplay
Wie so oft, gibt es in Managerspielen keine Story, wir bauen einfach drauf los, genau wie in den Städtebausimulationen, wie in der News vom letzten Wochenende. In Aquapark Tycoon starten wir mit der Auswahl, ein Szenario zu beginnen oder ein freies Spiel. Zum Start macht sich ein Szenario zum Kennenlernen des Spieles gar nicht schlecht. Wir haben schon ein paar kleine Aktrationen, die Geld bringen, und ein Flamingo gibt uns in einem Tutorial vor, wie wir unsere Ziele erreichen.

Natürlich gibt es da auch insgesamt drei Schwierigkeitsgrade, in denen wir uns austoben können. Die einfachen sind besonders gut für den Anfang geeignet, da es eigentlich schon unmöglich erscheint, pleite zu gehen. Vielleicht ist das auch gar nicht vorgesehen, da man im schlimmsten Fall auch einen Kredit aufnehmen kann.

Hat man sich dann eingefuchst, kann man sich an den höheren Schwierigkeitsgraden versuchen, oder wechselt in das Freie Spiel. Wer übrigens das Game mit Freunden zocken möchte, hat dazu im Multiplayer mit bis zu drei Kumpeln Gelegenheit. So können wir gemeinsam Attraktionen, wie Rutschen, bauen und verschiedene Pools anlegen, die einem ein anderes Klientel an Gästen Freude bereitet. Ansonsten gibt es noch zahlreiche Saunen und Verkaufsstände sowie Dekorationen. Pools, Rutschen und Saunen können wir entweder mit umfangreichen Tools selbst gestalten oder vorgefertigte auswählen und dann einfach in die Landschaft setzen. Das geht dann schneller, bringt aber weniger Spaß.

Wenn der Park läuft, müssen wir dann nur noch darauf achten, dass wir die Wünsche unserer Besucher im Auge behalten. Manchmal wünschen sich die Gäste aber Attraktionen, die wir noch nicht haben, also fangen wir an, einiges von unserem schwer verdienten Geld in die Forschung zu stecken. Dies generiert dann Forschungspunkte, die wir dann nach Belieben in neue Attraktionen oder Verkaufsstände stecken können.

Da sich so ein Park aber nicht selbst instand hält, sollten wir dann auch bald Personal einstellen, das sich um dieses Thema kümmert. So haben wir Bademeister, die Ortnung halten und sich um Verletzte oder Ertrinkende kümmern, Techniker, die die Attraktionen instand halten, Saunameister behalten die Saunen im Auge und sorgen für den passenden Aufguss und die Reinigungskraft beseitigt den Müll, den die Gäste verursachen.

Grafik und Sound
Grafisch ist Aquapark Tycoon sehr farbenfroh und, wie die meisten Parksimulationen, eher comichaft. Natürlich stellt Wasser immer eine gewisse Schwierigkeit in Spielen dar, doch Boxelware hat das ganz gut gelöst. Ansonsten hat es einen hohen Wuselfaktor, und überall auf der Map ist irgendwas in Bewegung. Zusätzlich gibt es dann noch ein Feature, das jedes dieser Spiele haben sollte, wir können die Rutschen in einer Ego-Perspektive selbst testen.

Musikalisch und vom Sound gibt es wenig zu berichten. So haben wir eine fröhliche Hintergrundmusik, die passend zum Thema spielt, und einige Soundsample der Gäste, um den Trubel zu simulieren, der in so einer Poolanschaft tobt. Alles, was in das Spielgefühl passt.

Fazit
Der Aquapark Tycoon hat mich vom Spielgefühl her sehr an den Hotel Architect erinnert. Wir haben eine Simulation, die in ihrer Einfachheit einfach Spaß machen soll. Wir haben hier keine knallharte Simulation, sondern eher leichte Kost, die durchaus als Einstieg in das Genre betrachtet werden kann. Etwas, was man gerne abens nach einem harten Tag spielen möchte, um ein wenig zu entspannen. Wer eine knallharte Aufbausimulation sucht, greift eher zu einem Citybuilder, wie City Skyline. Parksimulationen sind eher was gemütliches.
+ stimmige Grafik
+ schöne Animationen
+ Wasserrutschen-Feature
- vielleicht etwas zu einfach
Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago
The first park simulators and manager games were released very early. My first one was Theme Park, which was released back then on DOS. That was a long time ago, and many games modelled on the original have since been released. Now, Boxelware is making its own bid to conquer the genre with Aquapark Tycoon, which represents quite a change of direction following their debut title, Avorion.

Story
As is so often the case, we’re diving into the world of management and rebuilding our water park empire from scratch to create the ultimate pool paradise, but we’ve got a long road ahead of us and we’ll need to muster enough strength to see it through. The challenges will, of course, grow the further we progress in our empire, but we’ll make it.
Gameplay
As is so often the case, there’s no story in management games we just get straight down to building, just like in city-building simulations such as the one we played last weekend. In Aquapark Tycoon, we start by choosing either a scenario or a Free Game. To begin with, a scenario is a good way to get to know the game. We already have a few small attractions that bring in money, and a flamingo walks us through a tutorial on how to achieve our goals.

Of course, there are also three difficulty levels in total for us to let off steam. The easier ones are particularly well suited for beginners, as it actually seems impossible to go bust. Perhaps that’s not even the intention, as you can always take out a loan if things get really bad.

Once you’ve got the hang of it, you can try your hand at the higher difficulty levels or switch to Free Play. By the way, if you want to play the game with friends, you can do so in multiplayer mode with up to three mates. This way, we can work together to build attractions such as slides and various pool complexes that will delight a whole new range of guests. There are also numerous saunas, stalls and decorative elements. We can either design pools, slides and saunas ourselves using a comprehensive set of tools, or choose pre-made ones and simply place them in the landscape. That’s quicker, but not as much fun.

Once the park is up and running, all we have to do is make sure we keep our visitors’ wishes in mind. Sometimes, guests want attractions that we don’t yet have, so we start investing some of our hard-earned money in research. This generates research points, which we can then spend as we see fit on new attractions or stalls.

But since a park like this cannot run itself, we should soon be hiring staff to look after these matters. For example, we have lifeguards to maintain order and look after anyone who is injured or in danger of drowning; technicians to maintain the attractions, sauna attendants to keep an eye on the saunas and ensure the right infusions are used, and cleaning staff to clear away the rubbish left by guests.

Graphics and Sound
Visually, Aquapark Tycoon is very colourful and, like most park simulation games, has a rather cartoonish style. Of course, water always presents a certain challenge in games, but Boxelware has handled it quite well. Otherwise, it’s very bustling, and there’s always something moving somewhere on the map. What’s more, there’s a feature that every game of this sort should have: you can test the slides yourself from a first-person perspective.

Musically and in terms of sound, there’s not much to report. We have some cheerful background music that fits the theme, and a few sound samples from the guests to simulate the hustle and bustle of a poolside scene. It all fits in perfectly with the feel of the game.

Conclusion
Aquapark Tycoon really reminded me of Hotel Architect in terms of how it plays. It's a simulation designed to be simple and fun. We're not dealing with a hardcore simulation here, but rather light-hearted fare that can certainly be seen as a great introduction to the genre. It’s the sort of game you’d like to play in the evening after a hard day to unwind a bit. If you’re looking for a hardcore building simulation, you’re better off with a city-builder like City Skyline; park simulations tend to be a bit more laid-back.
+ Attractive graphics
+ Nice animations
+ Water slide feature
- Perhaps a bit too simple
Until next time,
L. Geufke aka Pendrago


| Keine Termine |
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Last Update: 25.05.2015
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