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Reviews
Review: Whirlight: No Time to Trip

Wie oft hat man schon gelesen, dass das Genre der Point & Click tot sei, und auch ich bin schon mehrmals darauf eingegangen. So sage ich auch diesmal, dass das falsch ist. Die guten alten Point & Click Adventure sind vielleicht nicht mehr so bekannt oder die meist gespielten Games weltweit, doch gibt es immer wieder Nachschub, und die Qualität ist in den letzten Jahren durchaus gestiegen. Als Fan bin ich dann immer wieder gern bereit, mir die neuesten Triebe des alten Genres anzuschauen, so auch bei Whirlight: No Time to Trip. Es ist bereits im Mai erschienen, aber es ist nie zu spät für ein Review.

Story
Alles beginnt mit einem verwirrenden Traum von Hector, dem Meistererfinder. In dem Augenblick, in dem er sich auf dem absteigenden Ast seiner Kreativität befindet, sorgt eben dieser Traum dafür, dass er seine größte Erfindung vollbringen soll, doch weiß er am Anfang noch nichts davon und schon alleine diese Tatsache verlangt ihm alles ab. Das war aber nur der Anfang einer Reise durch die Epochen von Verice Bay, die zur Rettung der Welt führen wird.
Gameplay
Was von vornherein klar ist, ist, dass Point & Click Adventure grundsätzlich nach immer denselben Mustern funktionieren. Wir haben eine Szenerie, auf der es mehr oder weniger viele Hotspots gibt, mit denen wir interagieren können. Zum Start bekommen wir in einer Traumwelt vermittelt, wie all dies funktioniert, wie man Gegenstände einsammelt, sein Inventar einsetzt oder auch Gegenstände miteinander kombiniert.

Nach der kleinen Einführung geht es dann fast direkt nach Verice Bay, wo das eigentliche Game spielt, denn einen kleinen Twist hat sich der Entwickler von Whirlight einfallen lassen, um sein Spiel herausstechen zu lassen. Wir haben zwar immer nur eine Umgebung, diese besuchen wir aber in unterschiedlichen Epochen, und nicht nur das, wir wechseln auch immer wieder den Protagonisten, sobald sich dieser an einem neuen Ort befinden. Das bringt etwas Abwechslung.

Bei der Anzahl an Hotspots und Gegenständen im Inventar hält sich das Spiel zurück, so dass man selten mehr als einer Handvoll Gegenstände zum Kombinieren hat. Hin und wieder gibt es dann eine kleine Puzzle-Einlage, um die Rätsel etwas aufzulockern, was man durchaus auch wörtlich nehmen kann. Wer übrigens mit offenen Augen durch das Spiel geht, wird tonnenweise Anspielungen auf alles Mögliche finden, wie zum Beispiel Pokemon, Squid Games oder auch andere Point & Click Adventure Games.

Grafik und Sound
Grafisch ist Whirlight eine Mischung aus 2D und 3D und verfolgt damit zwar einen Stil, den es schon häufiger gab, hier wirkt es aber mit seinem bunten Comiclook am Anfang verspielter als die meisten Konkurrenten. Während die Story voranschreitet, ändert sich dies aber, und die Welt wird düsterer, je mehr das Ende der Welt naht. Programmiert ist das Spiel übrigens in der Unity Engine, was durchaus eine passende Wahl ist für ein Point & Click.

Vom Sound her gibt es von Seiten der Musik, nicht so viel zu berichten, denn mehr als eine eingängige Musik, die uns durch das Spiel begleitet, gibt es kaum etwas zu hören, jedenfalls aus diesem Bereich, denn wenn man sich der Sprachausgabe zuwendet, bleiben kaum Wünsche offen, denn alle Textzeilen sind hervorragend vertont und mit passenden englischen Sprechern besetzt. Leider ist das die einzige Sprache, aber das ist schon mehr als bei manch anderen Produktionen der Größe.

Fazit
Whirlight: No Time to Trip ist ein klassisches Point & Click mit all seinen Stärken und Schwächen. Für Fans aber genau das richtige, denn mit seinem Witz und der Selbstironie liegt das Spiel gleich auf mit den Vorbildern wie Day of Tentakle und Sam und Max. Doch lässt es manchmal die Übersicht missen und man verzettelt sich in den Rätseln, Doch das ist eine Schwäche, die auch die alten Point & Click-Spiele schon hatten. Positiv sei zu bemerken, dass das Inventar meist nicht mehr als eine Handvoll an Gegenständen aufweist, so das man auf die Lösung kommen kann, wenn man ein wenig herumprobiert. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, die Demo ist noch auf Steam zu finden.Diejenigen, die etwas mehr Aktion suchen, können ja mal in mein Review zum neusten 007 reinschauen.
+ Sprachausgabe
+ Grafik
+ Abwechslungsreiche Umgebung
- selten ein unlogisches Rätsel
Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago
How often have we read that the point-and-click genre is dead? I, too, have addressed this on several occasions. So I’ll say it again: that’s not true. The good old point-and-click adventures may no longer be as well-known or among the most-played games worldwide, but there’s a steady stream of new releases, and the quality has certainly improved in recent years. As a fan, I’m always keen to check out the latest offerings in this classic genre, and Whirlight: No Time to Trip is no exception. It was released back in May, but it’s never too late for a review.

Story
It all begins with a baffling dream experienced by Hector, the master inventor. Just as his creativity is on the wane, this very dream compels him to create his greatest invention, though he is initially unaware of this, and that fact alone demands everything of him. But that was only the beginning of a journey through the eras of Verice Bay, a journey that will lead to the salvation of the world.
Gameplay
What is clear from the outset is that point-and-click adventures generally follow the same basic patterns. We are presented with a scene containing a varying number of hotspots with which we can interact. To begin with, we are shown how all this works in a dream-like world: collecting items, using our inventory, and even combining items with one another.

After the brief introduction, you head almost straight to Verice Bay, where the actual game takes place, as the developer of Whirlight has come up with a little twist to make their game stand out. Although there’s only ever one setting, you visit it across different eras; and not only that, but you also switch protagonists whenever they find themselves in a new location. This adds a bit of variety.

The game keeps the number of hotspots and items in your inventory to a minimum, so you rarely have more than a handful of items to combine. Every now and then, there’s a little puzzle interlude to liven things up a bit, which you can certainly take quite literally. Incidentally, if you play with your eyes open, you’ll find loads of references to all sorts of things, such as Pokémon, Squid Games or even other point-and-click adventure games.

Graphics and Sound
Visually, Whirlight is a blend of 2D and 3D while this style has been seen before, its colourful comic-book look at the start gives it a more playful feel than most of its rivals. As the story progresses, this changes and the world becomes darker the closer the end of the world draws. Incidentally, the game is programmed using the Unity Engine, which is certainly a fitting choice for a point-and-click adventure.

As far as the sound is concerned, there isn’t much to say about the music, as there’s hardly anything to be heard apart from some catchy tunes that accompany us through the game, at least in that regard; when it comes to the voice acting, there’s nothing left to be desired, as all the lines are superbly recorded and performed by suitable English voice actors. Unfortunately, that’s the only language available, but that’s still more than you’d find in many other productions of this calibre.

Conclusion
Whirlight: No Time to Trip is a classic point-and-click adventure with all its strengths and weaknesses. For fans, however, it’s just the ticket, as the game’s wit and self-deprecating humour put it on a par with role models such as Day of Tentacle and Sam & Max. However, it sometimes lacks clarity and you can get bogged down in the puzzles; yet this is a weakness that even the old point-and-click games suffered from. On a positive note, the inventory usually contains no more than a handful of items, so you can usually work out the solution with a bit of trial and error. If you’d like to see for yourself, the demo is still available on Steam. Those looking for a bit more action might want to check out my review of the latest 007 game.
+ Voice acting
+ Graphics
+ Varied environments
- Occasionally an illogical puzzle
Until next time,
L. Geufke aka Pendrago


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Last Update: 25.05.2015
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