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Reviews
The Survivalists im Test – Überleben mit einer Horde Affen

Hin und wieder stolpere ich über schon erschienene Titel, die aber trotzdem nicht an Charme eingebüßt haben, so auch The Survivalists. Als Fan von Sandbox-Games wollte ich einfach mal einen kleinen Blick darauf werfen und möchte euch an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Das Game ist bereits im Oktober 2020 erschienen und hat vermutlich zu Corona-Zeit vielen Freude bereitet, aber man kann auch jetzt noch einige Stunden darin versenken.

Story
Das Leben könnte manchmal so einfach sein, doch wenn einem das Schicksal übel mitspielt, dann erleidet man schon mal Schiffbruch und landet auf einer einsamen Insel. Allerdings ist die Insel manchmal nicht so verlassen, wie man vermutet hat, und schnell versuchen die Einheimischen, einen loszuwerden. Um dem zu entgehen, braucht man Hilfe, und die kommt ausgerechnet aus der Tierwelt, denn die Affen sind nicht nur intelligenter als normal, sondern auch sehr hilfreich.
Gameplay
Es ist ein allzu bekanntes Szenario. Wir werden an einen Strand gespült, unser Floß ist nur noch ein Trümmerfeld, aber wir können noch ein paar Ressourcen bergen. Dann beginnt das Spiel des Überlebens. Wir craften uns die ersten Werkzeuge und schalten dann fortschrittlichere Werkzeuge frei. Nachdem wir Äxte und eine Keule gefertigt haben, beginnt der Bau einer kleinen Basis, denn nur an Werkbänken können wir bessere Werkzeuge herstellen.

Vorsichtig beginnen wir, uns umzuschauen, und schnell stellen wir fest, dass uns sowohl die Natur als auch die Einheimischen zumeist umbringen wollen. Mit der Keule können wir aber die ersten Begegnungen gut überstehen und finden Nahrung und weitere Rohstoffe. Das Essen benutzen wir dabei nicht nur, um unseren Hunger zu stillen, sondern auch, um unsere Wunden zu heilen. Wir verbessern unsere Waffen weiter und so langsam wird es Nacht und die Monster in der Umgebung gehen schlafen und andere tauchen dafür auf. Wir waren darauf vorbereitet und haben ein Bett mit einem Laken ausgestattet und können so die Nacht verschlafen und gleichzeitig speichern.

An Tag 2 erforschen wir weiter die Umgebung und entdecken bei den Goblins einen Affen im Käfig. Schnell befreien wir diesen. Seine Dankbarkeit drückt er aus, indem er uns ab dem Zeitpunkt zur Seite steht. Statten wir ihn zum Beispiel mit einem Hammer aus, kann er Gegenstände für uns herstellen. Geben wir ihm eine Keule in die Hand und lassen ihn uns folgen, wird er an unserer Seite kämpfen.

So erkunden wir weiter die erste Insel und finden weitere Ressourcen und Blaupausen für neue Gegenstände. Währenddessen wächst die Affen-Armee weiter an und bald haben wir die Möglichkeit, unser erstes Floß zu bauen. Raus aufs Wasser zieht uns dann aber vor allem der Mangel an Rohstoffen wie Metall, das wir für unseren Fortschritt benötigen. Die nächste Insel hat schon die Schwierigkeit zwei, aber das war noch nicht die letzte Insel. Bis zu fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade haben die Inseln und alle stellen immer wieder eine neue Bedrohung dar.

Eine weitere Bedrohung sind auch immer wieder Angriffe auf unser Lager, die am Anfang noch schwer abzuwehren sind. Am besten man sucht erst einmal das Weite. Haben wir nachher bessere Waffen und dazu noch ein paar Affen, wird die ganze Sache etwas leichter. Wir sollten aber immer genug Essen in der Tasche haben, um uns zu heilen. Wem die Affen übrigens nicht als Unterstützung reichen, kann sich noch zwei weitere Freunde mit dazu holen.

Sollten wir übrigens die Nase voll haben von unserer Karte oder uns die Rohstoffe ausgehen, können wir einfach eine neue Welt starten, nehmen dann aber nur unser Inventar, die fünf ersten Affen und den Inhalt unserer speziellen Truhe mit. Das Inselarchipel wird übrigens random generiert und bietet immer wieder neuen Spielspaß.

Grafik und Sound
Grafisch gesehen ist The Survivalists eher ein schlichtes Spiel. Es sieht wie ein etwas älteres JRPG aus. So sehen wir schön gezeichnete Umgebungen und Hintergründe, aber auch die Animationen der Figuren stehen dem in nichts nach. Das Ganze beruht, wie so oft, auf der Unity Engine und wirkt wie dafür gemacht.

Die Musik ist, wie der Rest vom Spiel, eher einfach gehalten und wirkt ein wenig, wie aus der guten alten 8bit-Ära, was aber durchaus zum Spiel passt. Die Musik ist ruhig und meist unaufgeregt, es sei denn, man befindet sich im Kampf, dann schwenkt das Ganze um und wird actionreich. Eine Sprachausgabe gibt es nicht, ist aber auch nicht erforderlich.

Fazit
The Survivalists ist ein Sandbox Game, wie es im Buche steht, und hat durchaus einiges zu bieten. Allerdings sollte man keine tiefgreifende Story erwarten. Die kleinen Labyrinthe, die eingebaut sind, geben etwas Abwechslung mit kleinen Rätseln und lockern den Kampf ums Überleben ein wenig auf. Die Idee mit den Affen bietet zusätzlich einen gewissen Grad an Automatisierung, ist aber etwas schwer zu handhaben. Ich hatte in den ersten Stunden jedenfalls viel Spaß. Leider habe ich es noch nicht in das Lategame geschafft und kann das deshalb nur schwer beurteilen.
+ Affen
+ viele kleine Gameplay-Mechaniken
+ schöne Grafik und Sound
+ großer Wiederspielwert
- randomisierte Inseln manchmal schlecht angeordnet
Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago
Every now and then, I stumble upon games that were released a while ago but haven’t lost any of their charm, and The Survivalists is one of them. As a fan of sandbox games, I just wanted to take a quick look at it and share my experience with you. The game was released back in October 2020 and probably brought a lot of joy to many people during the pandemic, but you can still lose yourself in it for a few hours even now.

Story
Life could be so simple sometimes, but when fate deals you a bad hand, you might find yourself shipwrecked and stranded on a deserted island. But sometimes the island isn’t as deserted as you might think, and before you know it, the locals are trying to get rid of you. To escape this, you need help, and it comes from the animal kingdom of all places, because the monkeys aren’t just smarter than normal, they’re also very helpful.
Gameplay
It’s an all-too-familiar scenario. We’re washed up on a beach, our raft is nothing but a pile of debris, but we can still salvage a few resources. Then the struggle for survival begins. We craft our first tools and then unlock more advanced ones. After crafting axes and a club, we start building a small base, because we can only craft better tools at workbenches.

We cautiously begin to look around, and quickly realize that both nature and the locals mostly want to kill us. With our club, we manage to survive our first encounters and find food and other resources. We use the food not only to satisfy our hunger, but also to heal our wounds. We continue to upgrade our weapons, and slowly night falls, the monsters in the area go to sleep, and others appear in their place. We were prepared for this and have set up a bed with a sheet, so we can sleep through the night and save our progress at the same time.

On Day 2, we continue to explore the area and discover a monkey in a cage at the goblins' camp. We quickly free it. It shows its gratitude by standing by our side from that point on. For example, if we equip it with a hammer, it can craft items for us. If we give it a club and have it follow us, it will fight by our side.

So we continue exploring the first island and find more resources and blueprints for new items. Meanwhile, the monkey army keeps growing, and soon we’ll have the chance to build our first raft. But what really draws us out onto the water is the shortage of raw materials like metal, which we need to progress. The next island is already at difficulty level two, but that wasn’t the last island. The islands have up to five different difficulty levels, and each one presents a new threat time and again.

Another recurring threat is the attacks on our camp, which are hard to fend off at first. It’s best to get out of there as quickly as possible. Once we have better weapons and a few monkeys to help us, things will get a little easier. But we should always have enough food on hand to heal ourselves. By the way, if the monkeys aren’t enough to help you out, you can bring along two more friends.

By the way, if we get tired of our map or run out of resources, we can simply start a new world, but we’ll only be able to take our inventory, the first five monkeys, and the contents of our special chest with us. The island archipelago is randomly generated, by the way, and always offers fresh gameplay.

Graphics and Sound
Graphically speaking, The Survivalists is a fairly simple game. It looks like a slightly older JRPG. The environments and backgrounds are beautifully drawn, and the character animations are just as impressive. As is often the case, the game is built on the Unity Engine and seems tailor-made for it.

The music, like the rest of the game, is kept fairly simple and has a bit of a “good old 8-bit era” feel to it, which actually fits the game quite well. The music is calm and mostly unhurried, unless you're in combat, in which case the tone shifts and becomes action-packed. There is no voice acting, but it isn't necessary either.

Conclusion
The Survivalists is a textbook sandbox game and definitely has a lot to offer. That said, don’t expect a deep storyline. The small mazes built into the game provide some variety with little puzzles and lighten up the struggle for survival a bit. The monkey mechanic adds a certain degree of automation, but it’s a bit tricky to manage. In any case, I had a lot of fun during the first few hours. Unfortunately, I haven’t made it to the late game yet, so it’s hard for me to judge that part.
+ Monkeys
+ Lots of small gameplay mechanics
+ Beautiful graphics and sound
+ High replay value
- Randomized islands are sometimes poorly laid out
Until next time,
L. Geufke aka Pendrago


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Last Update: 25.05.2015
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