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News (Sonstige)
Surviving Deponia angespielt

Surviving Deponia angespielt: Was bleibt vom Charme der Point-and-Click-Reihe?
Schon lange bin ich Fan der Deponia-Reihe, doch die Point and Click Adventure sind leider Geschichte. Aber warum nicht das Universum nutzen, dachte sich wohl Daedalic, und so hat Surviving Deponia das Licht der Welt erblickt. Mittlerweile ist der Status des Spiels schon weit fortgeschritten, so laufen schon Playtests, an denen ich auch teilgenommen habe. Sicherlich ist es nicht mehr das, was das Spiel mal gewesen ist, und Poki hat jetzt auch keinen direkten Einfluss mehr auf das Spiel, aber ich wollte dem ganzen einfach mal eine Chance geben.

Es ist eine neue Ära angebrochen, und ist es bereits sieben Jahre her, dass sich Rufus aufgemacht hatte, Deponia zu verlassen, und letztendlich führte die Reise dazu, dass Elysium auf die Erde zurückstürzte. Das führte zu einer noch nie dagewesenen Wasserknappheit. Doch die Menschen auf dem Müllplaneten sind einfallsreich und haben es geschafft, sich anzupassen. Ebenfalls hat sich eine neue Weltordnung etabliert, die sich nicht viel von der alten unterscheidet, und so macht sich ein Clon auf, das zu ändern.
Wir starten also in ein ganz neues Deponia, und ich muss zugeben, dass ich eher ein Endzone erwartet hätte und ein How to Survive bekommen habe. Das kam ein wenig unerwartet, aber in dem fast dreistündigen Playtest konnte ich mir die Spielelemente recht genau ansehen. So beginnen wir als Organon, doch durch unsere abtrünnige Neigung verhelfen wir dem bekannten Doc aus den Point and Click zur Flucht, womit wir unsere Reise beginnen.

Mit kleineren Schmerzen erwachen wir in einer fremden Umgebung und unterhalten uns mit den Einwohnern. Schnell bekommen wir unsere erste Waffe und den Quest, denn die Umgebung ist gefährlich. Und genauso schnell erledigen wir unsere ersten Feinde und bekommen dann in der alten Fabrik vom Doc eine Einweisung in den Bau unserer ersten Basis. Diese benötigen wir, um uns zu erholen und Waffen, Munition und auch Essen und Trinken zu craften. Ihr habt richtig gehört, wir müssen essen und trinken. Das ist nicht nur lebensnotwendig, sondern verleiht uns auch Buffs.

Diese können wir durch Skills noch verbessern, denn wir sammeln durch Quests und andere Aktionen Erfahrung und steigen im Level auf. Die Skillpunkte können entweder für, wie schon erwähnt, bessere Buffs, mehr Schaden oder auch schnelleres Sammeln von Erfahrung eingesetzt werden. Das kann uns in vielerlei Hinsicht den entschiedenen Push geben.

Grafisch versucht sich das Game natürlich an die alten Point & Click Adventure anzulehnen und übernimmt dafür auch Charaktere aus den geistigen Vorgängern. Aber nicht nur die Figuren werden übernommen, auch die Monster und Gegenstände sind aus dem Deponia Universum entweder entlehnt oder direkt entnommen.

Auch musikalisch fühlt man sich an die Point & Click Games erinnert, denn im Hintergrund begleiten uns Songs, die uns durchaus zurückversetzen in die Zeit, als wir noch von Deponia fliehen wollten. Eine Sprachausgabe ist wieder mit dabei, im Augenblick leider nur auf Englisch. Das ist aber der Tatsache geschuldet, dass sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet. Es bleibt abzuwarten, welche Sprachausgabe sonst noch kommen wird.

Alles in allem ist Surviving Deponia ein solides Spiel, das im Deponia-Universum spielt, aber nicht viel mehr mit den alten Point & Click gemeinsam hat. Wer also ein Point & Click spielen will, sollte zu einer Alternative greifen, wer mit dem neuen Genre leben kann, kann ja mal reinschauen.
Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago
I’ve been a fan of the Deponia series for a long time, but unfortunately those point-and-click adventures are a thing of the past. But why not make use of that universe, Daedalic must have thought, and so Surviving Deponia saw the light of day. The game is now at a very advanced stage of development, with playtests already underway, which I’ve also taken part in. Admittedly, it’s no longer quite what the game used to be, and Poki no longer has any direct influence on the game, but I just wanted to give the whole thing a go.

It is a new era; it has already been seven years since Rufus set out to leave Deponia, and ultimately his journey led to Elysium crashing back down to Earth. This resulted in an unprecedented water shortage, but the people on the rubbish planet are resourceful and have managed to adapt. A new world order has also been established, one that isn’t much different from the old one, and so a clone sets out to change that.
So we’re setting off into a whole new Deponia, and I have to admit that I was expecting something more like Endzone, but ended up with How to Survive. That came as a bit of a surprise, but during the playtest that lasted almost three hours, I was able to take a pretty close look at the game’s mechanics. We start out as Organon, but thanks to our rebellious streak, we help the familiar Doc from the point-and-click games to escape, and that’s how our journey begins.

Feeling a little sore, we wake up in unfamiliar surroundings and chat to the locals. We’re quickly given our first weapon and a quest, as the area is dangerous. Just as quickly, we take out our first enemies and then receive instructions from the Doc in the old factory on how to build our first base. We need this to recover and to craft weapons, ammunition, as well as food and drink. You heard right, we have to eat and drink. Not only is this essential for survival, but it also gives us buffs.

We can improve these even further through skills, as we gain experience through quests and other activities and level up. As mentioned earlier, skill points can be used to gain better buffs, deal more damage or even gain experience more quickly. This can give us that decisive edge in many ways.

Visually, the game naturally attempts to draw inspiration from the old point-and-click adventures and, to this end, also features characters from its spiritual predecessors. But it’s not just the characters that have been carried over; the monsters and objects, too, have either been borrowed from or taken directly from the Deponia universe.

Musically, too, the game brings back memories of point-and-click games, as the background music takes us right back to the days when we were still trying to escape from Deponia. Voice acting is included once again, though unfortunately only in English at the moment. However, this is simply because the game is still in development. It remains to be seen what other languages will be added.

All in all, Surviving Deponia is a solid game set in the Deponia universe, but it doesn’t have much in common with the old point-and-click games. So if you want to play a point-and-click game, you should go for an alternative, but if you’re happy with the new genre, it’s worth giving it a go.
Until next time
L. Geufke aka Pendrago


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