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Reviews
Woodo im Test – Cozy Puzzle mit Herz

Es gibt viele Spiele, die eine Geschichte erzählen, und einige davon bestehen praktisch nur aus einer Story. Das Gameplay dahinter ist nur Mittel zum Zweck, um diese Geschichte wiederzugeben, so auch bei Woodo. Ein Spiel, das entspannender kaum sein könnte, und genau das ist das, was der Entwickler Tiny Monks Tales damit erreichen wollte. Schon letztes Jahr habe ich ein Auge darauf geworfen, und am 16. September ist es dann auch rausgekommen. Mein Urlaub hat das Review etwas verschoben, aber hier ist es nun.

Story
Wir spielen Foxy, einen kleinen Fuchs, in dem wir uns vielleicht wiedererkennen können. Sie lebt in der großen Stadt und liebt es, im Internet zu surfen, ihre Freunde online zu treffen und auch mal eine Runde zu zocken. Doch dann passiert das, was viele von uns auch kennen, den Sommer über soll Foxy raus aufs Land. Doch dort ist alles anders als das, was sie gewohnt ist. Was soll sie nur die ganze Zeit mit sich anfangen in einer Welt ganz ohne Internet und Hightech? Das scheinen die langweiligsten Ferien aller Zeiten zu werden. Doch dann lernt sie Ben, den Frosch, kennen. Er lebt schon ewig auf dem Land und kennt die gesamte Umgebung. Er zögert nicht lange und beschließt, ihr seine Welt zu zeigen.
Gameplay
Alles beginnt mit einer simplen Idee. Die Welt besteht aus Holz, und wir müssen sie wie ein Puzzle zusammenfügen. Jeder Abschnitt startet als farblose Vorlage und am rechten Bildschirmrand finden wir unsere farbigen Teile. Stück für Stück fügen sich, sozusagen, unsere Erinnerungen zusammen, währen die Erzählerstimme mehr über die Szenerie erzählt. Es startet einfach mit kleineren Leveln. Doch schon nach den ersten zwei, drei Abschnitten wird es größer und komplexer, denn um für Abwechslung zu sorgen, hat der Entwickler kleine Tricks eingebaut.

So finden wir manche Teile erst in untergeordneten Abschnitten, sozusagen in Mini Leveln unserer Zonen. Haben wir diese abgeschlossen, bekommen wir einen Teil für einen anderen Abschnitt. Das zieht sich so weit, dass wir in manchen Gebieten drei und mehr kleinere Puzzle haben und reisen dann zwischen ihnen, um alle Teile für unser Hauptbild zu bekommen. Manchmal ändert sich auch die Art und Weise, wie die Puzzle funktionieren. Normalweise setzen wir unsere Teile an den weißen Vorlagen ein Um allerdings die Brisanz einer Erinnerung zu verstärken, ändert sich das Prinzip, und wir müssen zu den Spiegelbildern die passenden Teile finden.

Haben wir ein Gebiet erfolgreich beendet, kehren wir zurück in die Welt und sehen den gesamten Weg vor uns. Durch die Farbe können wir erkennen, wo wir bereits waren, denn noch nicht besuchte Gebiete sind weiterhin weiß. Die Weltansicht dient aber nicht nur der Wahl des nächsten Gebietes, sie enthält auch weitere Informationen in einem kleinen Buch für uns bereit, wo wir noch einmal die Story nachverfolgen können, bevor wir uns dann ins nächste Level stürzen.

Grafik und Sound
Sicherlich bietet ein Spiel wie Woodo nicht unendlich viele Gameplaymechaniken. Es lebt allerdings zusätzlich von seinem Stil. Die Holzoptik und die niedlichen Figuren alleine sorgen schon für einen unglaublichen Look, dazu kommen unzählige kleine Animationen, die uns erwarten, nachdem wir die Teile zusammengefügt haben. Das ist aber noch nicht alles, denn alle Umgebungen wurden auch an die Holzoptik angepasst, so dass es ein großes stimmiges Gesamtbild ergibt.

Ebenso wie bei der Grafik wurde auch bei der Musik und dem Sound alles darangesetzt, das Gesamtbild zu unterstützen. Während wir puzzeln, dürfen wir sanfter Musik und der immer wiederkehrenden Stimmer des Erzählers lauschen. Die Stimme können wir in sage und schreibe acht verschiedenen Sprachen hören, darunter auch in vielen asiatischen, und zusätzlich kann es mit Untertiteln in vielen weiteren Sprachen gespielt werden.

Fazit
Ich hatte mir das Game letztes Jahr schon angeschaut und habe mich schon darauf gefreut, ein paar gemütliche Stunden in einem Cozy Puzzlegame zu verbringen. Angenehm überrascht wurde ich aber von der Vielzahl an Sprachen, die unterstützt werden, und das nicht nur mit Text, sondern auch im Ton. So können viele sich zurücklehnen, ohne sich auf eine Fremdsprache konzentrieren zu müssen. Ansonsten ist das Spiel so cozy und entspannend, wie ich es erwartet habe, wie eine kleine Gute-Nacht-Geschichte nach einem stressigen Arbeitstag. Das mag vielleicht nicht für jeden etwas sein, aber wer Entspannung sucht, ist hier genau richtig.
+ kreative Idee
+ schöne Grafik
+ vielseitige Sprachunterstützung
+ schön erzählte Geschichte
+ passende Musik
- Loop der Musik manchmal etwas hart im Übergang
Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago
There are many games that tell a story, and some of them consist almost entirely of a narrative. The gameplay is merely a means to an end, to convey that story, and this is certainly the case with Woodo. It’s a game that could hardly be more relaxing, and that is precisely what the developer, Tiny Monks Tales, set out to achieve. I’d already had my eye on it last year, and it was finally released on 16 September. My holiday delayed the review a little, but here it is now.

Story
We play as Foxy, a little fox in whom we might just recognise ourselves. She lives in the big city and loves surfing the internet, meeting her friends online and playing the odd game. But then something happens that many of us will recognise, Foxy is sent to the countryside for the summer. But out there, everything is different from what she’s used to. What on earth is she supposed to get up to all the time in a world without the internet or high-tech gadgets? It looks set to be the most boring holiday ever. But then she meets Ben the frog. He’s lived in the countryside for ages and knows the whole area inside out. He doesn’t hesitate for a moment and decides to show her his world.
Gameplay
It all begins with a simple idea. The world is made of wood, and we have to piece it together like a jigsaw puzzle. Each section starts as a colourless template, and on the right-hand side of the screen we find our coloured pieces. Piece by piece, our memories come together, so to speak, whilst the narrator’s voice tells us more about the setting. It starts off simply with smaller levels. But after just the first two or three sections, it becomes bigger and more complex, as the developer has built in little tricks to keep things varied.

So we sometimes find certain pieces in sub-sections, in ‘mini-levels’ of our zones. Once we’ve completed these, we’re given a piece for another section. This goes on to the extent that, in some areas, we have three or more smaller puzzles and then have to travel between them to collect all the pieces for our main picture. Sometimes the way the puzzles work changes too. Normally, we slot our pieces into the white templates; however, to heighten the impact of a memory, the principle changes, and we have to find the matching pieces for the mirror images.

Once we’ve successfully completed an area, we return to the world map and see the entire path ahead of us. The colour scheme helps us recognise where we’ve already been, as areas we haven’t visited yet remain white. The world map isn’t just for choosing the next area, though. It also contains further information in a little book, where we can follow the story once more before diving into the next level.

Graphics and Sound
Admittedly, a game like Woodo doesn’t offer an endless array of gameplay mechanics. But it also thrives on its style. The wooden aesthetic and the cute characters alone create an incredible visual experience, and on top of that there are countless little animations waiting for us once we’ve put the pieces together. But that’s not all, because all the environments have also been adapted to the wooden aesthetic, resulting in a cohesive overall look.

Just as with the graphics, every effort has been made to ensure that the music and sound support the overall experience. Whilst we’re solving puzzles, we can listen to gentle music and the narrator’s recurring voice. The voice is available in no fewer than eight different languages, including many Asian ones, and the game can also be played with subtitles in many other languages.

Conclusion
I’d already had a look at the game last year and was looking forward to spending a few relaxing hours playing a cosy puzzle game. I was pleasantly surprised, but by the wide range of languages supported, not just in the text but also in the audio. This means many players can sit back and relax without having to concentrate on a foreign language. Otherwise, the game is just as cosy and relaxing as I’d expected, like a little bedtime story after a stressful day at work. It might not be to everyone’s taste, but if you’re looking to unwind, this is the perfect choice.
+ Creative concept
+ Beautiful graphics
+ Extensive language support
+ Well-told story
+ Suitable music
- The music loop can be a bit abrupt at times
Until next time
L. Geufke aka Pendrago


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Last Update: 25.05.2015
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