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Zurück ins Leben: Mit The Regreening die Welt begrünen

In der letzten Zeit habe ich mich viel auf Cozy Games konzentriert, und so ist es auch dieses Mal. Es ist allerdings eher dem Zufall geschuldet, dass das eine News zu einem sehr gemütlichen Spiel geworden ist. Bereits auf der Gamescom habe ich von The Regreening erfahren und habe mir die Demo am Stand in der Indie Arena Booth angeschaut. Dort habe ich auch einige der Entwickler kennengelernt, die an diesem Spiel arbeiten. Das Studio mag zwar noch nicht lange existieren, doch findet man einiges an Erfahrung, die bereits mitgebracht wird.

Das Game spielt in einer dystopischen Welt. Die Erde ist mehr oder weniger untergegangen und das Leben ist aus der Natur gewichen. Viri erhält unter der Anweisung von der alten weisen Frau Laima mystische Kräfte und das Wissen darüber, die trockenen Ebenen wieder zu begrünen und mit Leben zu füllen. Doch das muss sie nicht alleine schaffen, denn die mystischen Tierwesen helfen ihr dabei.

Das Spielprinzip ist leicht erklärt. Gleich zum Start bekommen wir Hacke, Sammelkorb, Gießkanne und die mystischen Kräfte. Mit all diesen Dingen ziehen wir dann los, um das Leben wieder in diese trockene Welt zu bringen. Wir hacken den Boden säen Samen und gießen diese dann. Die mystischen Kräfte dienen der Unterstützung. Wer meint, das kommt einem bekannt vor, Terra Nil hat als Inspiration gedient.

Wir ziehen aber nicht nur mit der Gießkanne umher und begrünen die Welt, wir sammeln auch jede menge Unrat auf, der liegengeblieben ist. Der letzte räumt nun mal die Erde auf, das wissen wir ja schon von anderer Stelle. Was aber sollen wir mit dem ganzen Müll, den wir da sammeln? Das ist kein Problem, denn mit ein paar Blaupausen fertigen wir daraus nützliche Dinge und auch Einrichtungsgegenstände. Auch unser kleines Tippi möchte nicht so leer bleiben und kann deswegen mit allerhand Möbel und Deko ausgestattet werden. Die Blaupausen dazu finden wir draußen in der Welt oder vielleicht bekommen wir auch ein paar von den Naturgeistern. Diese haben ebenfalls Probleme und wir sollen ihnen helfen, diese zu lösen.

Aber keine Angst, wir haben für alles genug Zeit. Es wird ausdrücklich erwähnt, dass kein Druck aufgebaut werden soll, so dass wir nicht nur alles erkunden, sondern auch begrünen können, damit das Spiel seinem Cozy gerecht werden kann.

Grafisch baut sich das Spiel auf der Unity Engine auf, hat aber durch seinen trickfilmartigen Eindruck seinen ganz eigenen Stil. Zusätzlich sind die zahlreichen Animationen gut umgesetzt, so dass sich die Welt durchaus lebendig anfühlt, wenn wir sie wieder zum Leben erweckt haben.

Bei der Musik muss natürlich alles genau so ruhig sein, wie im Spiel auch, und so lehnt sich diese vor allem, genau wie beim Bewässerungssystem, stark an die Melodien der indigenen Völker an, die faktisch Pate für das Game standen.

Nun da die Steamspielevorschau läuft, hat auch der Entwickler eine Demo veröffentlicht und man kann schon den ersten Abschnitt selbst spielen und einige Zeit darin verbringen, je nach euerer Spielweise. Wer es alles gern etwas ruhiger angeht, kann da schonmal reinschauen, ob es das richtige für ihn oder sie ist.

Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago

 


English Version 

Back to Life: Greening the world with The Regreening

’ve been focusing a lot on Cozy Games of late, and this time is no exception. It’s more down to chance, though, that this has turned out to be a news piece about a very cosy game. I first heard about The Regreening at Gamescom and had a look at the demo at the Indie Arena Booth. That’s where I also met some of the developers working on the game. The studio may not have been around for very long, but the team already brings a wealth of experience to the table.

The game is set in a dystopian world. The Earth has more or less come to an end, and life has vanished from the natural world. Under the guidance of the wise old woman Laima, Viri is granted mystical powers and the knowledge to restore the barren plains to greenery and fill them with life once more. But she does not have to do this alone, as the mystical animal creatures are there to help her.

The gameplay is easy to explain. Right from the start, we’re given a hoe, a gathering basket, a watering can and mystical powers. Armed with all these items, we set off to bring life back to this parched world. We hoe the ground, sow seeds and then water them. The mystical powers are there to help us. If this sounds familiar, it’s because Terra Nil served as the inspiration.

But we don’t just go round with a watering can making the world greener, we also collect loads of rubbish that’s been left lying about. The last one cleans up the earth, as we already know from elsewhere. But what are we to do with all the rubbish we collect? That’s no problem, because with a few blueprints we can turn it into useful things and even pieces of furniture. Our little teepee shouldn’t stay empty either, so we can furnish it with all sorts of furniture and decorations. We find the blueprints for these out in the world, or perhaps we’ll get a few from the nature spirits. They’ve got problems of their own, too, and we’re meant to help them solve them.

But don’t worry, we’ve got plenty of time for everything. It’s explicitly stated that there’s no pressure, so we can not only explore everything but also add greenery, ensuring the game lives up to its ‘cosy’ reputation.

Visually, the game is built using the Unity Engine, but its cartoon-like aesthetic gives it a style all of its own. What’s more, the numerous animations are well executed, so that the world feels thoroughly alive once we’ve brought it back to life.

When it comes to the music, of course, everything has to be just as tranquil as it is in the game itself; and so, much like the irrigation system, it draws heavily on the melodies of the indigenous peoples who effectively served as the inspiration for the game.

Now that the Steam Game Preview is underway, the developer has also released a demo, and you can already play through the first section yourself and spend some time on it, depending on your playing style. Anyone who likes to take things a bit more slowly can have a look to see if it’s the right game for them.

Until next time,
L. Geufke aka Pendrago


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