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Immer wieder sind Spiele so erfolgreich, dass sie Nachfolger nach sich ziehen und manchmal mehr als nur einen. Auch Transport Fever ist eines dieser Games, und das verantwortliche Studio arbeitet derzeit am dritten Teil. Dabei ist die Serie noch gar nicht so alt, wie man denken würde. Im Jahr 2014 startete Urban Games aus der Schweiz mit Train Fever. Mit Vorbildern wie Railroad Tycoon, Citys in Motion und Open TTD war klar, wo die Reise hingehen würde, und so erblickte 2016 Transport Fever das Licht der Welt. Jetzt, zehn Jahre später, kommt nun bereits der dritte Teil und der hat viel Neues zu bieten.

Es gibt so gut wie nie eine große Story hinter Wirtschafts- oder Managersimulationen. Wir starten meist mit begrenzten Ressourcen und versuchen uns dann an die Spitze der Wirtschaft voranzuarbeiten. Auch in  Transport Fever ist das nicht anders, und während wir die Wirtschaftskreisläufe stärken und auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen, wächst unser Bankkonto.

Das fasst zwar im Groben den Spielverlauf zusammen, wird aber letztendlich der Komplexität des Spiels nicht gerecht. Schließlich ist es nicht so einfach, zu einer Wirtschaftsmacht aufzusteigen. Erst recht nicht, wenn sich die Technologie der Welt ständig ändert. So starten wir im Jahre 1900 mit unseren ersten Pferdekarren und verbinden die ersten Wirtschaftskreisläufe. Langsam nimmt die Wirtschaft Fahrt auf, genau so wie die Forschung, und bald haben wir Züge, LKWs und Flugzeuge, um unsere Waren von A nach B zu bringen. Das ist aber nur eine kleine Auswahl an Fahrzeugen, denn tatsächlich ist da noch viel mehr.

Natürlich verbinden wir auch Städte untereinander und steigen in den Personentransport ein, denn die Menschen wollen nicht nur Ware, sondern auch an ihr Ziel kommen. Insgesamt hat jeder Mensch in Transport Fever 3 Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen, und das wiederum ist unsere Aufgabe, denn sind Bedürfnisse von Wirtschaft und den Menschen erfüllt, floriert das Leben und die Städte wachsen, genau wie unser Einkommen. Industrien, die hingegen nicht versorgt werden, gehen ein, aber keine Sorge, es entstehen neue.

So vergehen die Jahre und unsere Arbeit hinterlässt Eindruck, denn die Städte haben mittlerweile ein Reputationssystem und versorgen uns mit Aufträgen, genau wie die Industrie. Das Erfüllen ebendieser Aufgaben bringt uns dann nicht nur Geld, sondern auch Ansehen. Sollte das mal nicht reichen, um uns genügend Aufmerksamkeit zu verschaffen, gibt es jetzt ebenfalls Werbekampagnen, die wir schalten können. Haben wir die Gegenwart erreicht, können wir uns dann voll auf den Ausbau konzentrieren, denn weitere Neuerungen gibt es nicht.

Insgesamt tummeln sich auf unseren Karten schließlich 32 Industrien in 4 verschieden Klimazonen, wo wir 37 unterschiedliche Güter transportieren können. Das zeigt schon den unglaublichen Detailgrad, von der Anzahl der unterschiedlichen Transportmittel noch ganz zu schweigen, da mir da keine genauen Zahlen vorliegen. Erstmal ist auch die Industrie zu Wasser mit dabei und so steigt die Zahl noch weiter. So müssen wir Fischfarmen oder auch Ölbohrinseln versorgen, um deren Waren mit in unseren Kreislauf zu integrieren.

Auch die Karten sehen beeindruckend aus. Diese werden automatisch generiert, so dass jede Partie einzigartig wird. Wir können ganz einfach Einfluss nehmen, indem wir einige Regler hin- und herschieben. Dies sollten wir aber mit Bedacht tun, denn das kann auch Einfluss auf den Schwierigkeitsgrad haben. Beispielsweise können sich viel Wasser und Berge zu einem Problem auswachsen, auch wenn es schön anzusehen ist, denn nun spiegelt sich auch die im Umgebung im Wasser und macht das Spiel noch realistischer.

Dieses Jahr soll Transport Fever 3 erscheinen, und auch wenn die häufigste Frage, ob es denn ein Multiplayer haben wird, mit Nein beantwortet wurde, so kann ich und auch die Community vermutlich den neusten Teil kaum erwarten.

Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago

 


English Version

Games are often so successful that they lead to sequels, sometimes more than just one. Transport Fever is one of these games, and the studio responsible is currently working on the third part. The series is not as old as one might think. In 2014, Urban Games from Switzerland launched Train Fever. With role models such as Railroad Tycoon, Cities in Motion and Open TTD, it was clear where the journey would take us, and so Transport Fever saw the light of day in 2016. Now, ten years later, the third instalment is already on its way and has a lot of new features to offer.

There is hardly ever a big story behind economic or management simulations. We usually start with limited resources and then try to work our way to the top of the economy. Transport Fever is no different, and as we strengthen economic cycles and respond to customer needs, our bank account grows.

This roughly summarises the gameplay, but ultimately does not do justice to the complexity of the game. After all, it is not that easy to rise to become an economic power. Especially not when the world's technology is constantly changing. We start in 1900 with our first horse-drawn carts and connect the first economic cycles. Slowly, the economy picks up speed, as does research, and soon we have trains, lorries and aeroplanes to transport our goods from A to B. But that's just a small selection of vehicles, because there's actually much more.

Of course, we also connect cities with each other and get involved in passenger transport, because people don't just want to get goods to their destination, they want to get there themselves. Overall, every person in Transport Fever 3 has needs that want to be met, and that in turn is our job, because when the needs of the economy and the people are met, life flourishes and cities grow, just like our income. Industries that are not supplied, on the other hand, die out, but don't worry, new ones emerge.

The years pass and our work leaves an impression, because cities now have a reputation system and provide us with contracts, just like industry. Fulfilling these tasks not only brings us money, but also prestige. If that's not enough to get us enough attention, there are now advertising campaigns we can run. Once we've reached the present, we can then concentrate fully on expansion, because there are no further innovations.

All in all, we've got 32 industries in 4 different climate zones, where we can transport 37 different goods. That alone shows the incredible level of detail, not to mention the number of different modes of transport, as I don't have any exact figures on that. First of all, the maritime industry is also included, which increases the number even further. We have to supply fish farms and oil rigs in order to integrate their goods into our cycle.

The maps also look impressive. They are generated automatically, making each game unique. We can easily influence the game by moving a few sliders back and forth. But we should do this with caution, as it can also affect the difficulty level. For example, lots of water and mountains can become a problem, even if they are beautiful to look at, because now the surroundings are also reflected in the water, making the game even more realistic.

Transport Fever 3 is set to be released this year, and even though the most frequently asked question, whether it will have multiplayer, has been answered with a no, I and the community can hardly wait for the latest instalment.

Until next time
L. Geufke aka Pendrago


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