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English Version Below

Schon vor einiger Zeit habe ich von Life Below berichtet und mittlerweile ist die Vollversion erschienen, und schon seit dem 26 Mai könnt ihr nun selbst das Meer und die Riffe retten. Ich habe jetzt schon ein paar Stunden gespielt und möchte euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, auch wenn ich natürlich noch weit davon entfernt bin alles gesehen zu haben.

Story

Die Ozeane sind am Ende, doch Gaja hat nicht vor, diese einfach aufzugeben. Kurzerhand ernennt sie einen kleinen Wassergeist zum neuen Retter der Meere und gibt ihr den Namen Thalassa. Sie soll sich jetzt darum kümmern, die Riffe zu säubern und die Korallen und das Leben wieder zurückzubringen. Eine große Aufgabe für so ein kleines Wesen. Doch die anderen Wassergeister sind da, um ihr zu helfen, und auch Pontus, ein etwas mürrisch dreinblickender Wassergeist, steht Thalassa zu Seite. Gemeinsam machen sie sich auf, den Ozean wieder zu beleben.

Gameplay

Wie so oft, beginnt in diesen Aufbauspielen alles ganz langsam. Wir haben eine Handvoll Gebäude und das Tutorial bringt uns bei, wie wir diese benutzen und welche Funktionen wir haben. So reißen wir ein paar alte Korallen weg, um Rohstoffe für neue zu haben. Welche wir zuerst abbauen sollten, erzählt uns dann das Tutorial. Das verrät uns natürlich auch, warum wir dies so machen müssen. Anschließend erweitern sich die Karte und die Möglichkeiten, und alles wird ein wenig komplexer.

Haben wir schließlich im ersten Bereich ein funktionierendes Ökosystem, können wir uns auf umliegende Zonen ausbreiten. Das kostet Artenvielfalt, die wir erlangen, wenn wir Fische in unseren Gebieten ansiedeln. Aber Vorsicht, wir müssen auch für ihr Wohl sorgen, sonst verschwinden diese wieder und die Vielfalt sinkt. Um Korallen und Behausungen zu bauen, brauchen wir als erstes Korallenmaterial und Perlen. Diese werden in Muscheln und Korallen produziert und von den Wassergeistern gesammelt. Im späteren Verlauf gibt es dann noch Korallenplatten und veredelte Korallen. Neben den ganzen Baumaterialien spielen die Wachstumsessenzen noch eine wichtige Rolle, denn diese werden für Forschungen benötigt, ebenso wie die Punkte von der Artenvielfalt und den Baumaterialien.

Die ersten Forschungen bekommen wir im Tutorial noch vorgegeben, danach können wir frei wählen, und obwohl es keinen direkten Unterschied macht, ist manche Forschung vielleicht nötiger als eine andere, denn nicht immer herrschen in unseren neuen Gebieten optimale Bedingungen für unsere Korallen und wir müssen etwas nachsteuern, denn wir müssen bei einem Riff natürlich auch auf die Umweltbedingungen schauen und die Temperatur sowie den pH-Wert im Auge behalten. Stimmen diese nicht, müssen wir Korallen bauen, die diese Probleme ausgleichen.

Es kann ebenfalls vorkommen, dass ein ausgeglichenes Ökosystem von einer Katastrophe heimgesucht wird, die unsere peniblen ausgeglichenen Werte wieder durcheinanderbringen. Auch da müssen wir gegensteuern, bevor wir zu viel Schaden nehmen. Dabei kann es natürlich dazu kommen, das uns Gefahren entgegenschlagen, gegen die wir noch nicht die passende Koralle haben, dann heißt es die Katastrophe aussitzen und versuchen, den Schaden zu begrenzen.

Haben wir uns allen Gefahren gestellt, erreichen wir Gebiete mit toten Zonen, die wir ebenfalls neu besiedeln können. Das ist aber etwas schwieriger als bei den normalen Gebieten, da unsere Korallen, Anemonen und Muscheln dauerhaft schaden einstecken müssen. Wir können dagegen reparieren, sollten aber schnellstmöglich die Zone berinigen und wieder zum Leben erwecken. Zum Glück stehen uns die Ressourcen aus den anderen Gebieten zu Verfügung, denn allein die Umweltbedingungen sind getrennt, ansonsten bauen wir ein riesiges Riff.

Grafik und Sound

Grafisch braucht sich Life Below auf keinen Fall verstecken. Wir haben wundervoll designte Korallen, die real existierenden Korallen und Lebewesen nachempfunden sind. Um die „Gebäude“ noch lebensechter gestalten zu können, hat der Entwickler mit Forschern zusammengearbeitet. Alles ist bunt und überall herrscht Bewegung. Die Story wird in kleinen Videos in Ingame-Grafik erzählt. All das wurde in der Unity Engine geschaffen.

Musikalisch versucht das Game der Grafik in nichts nachzustehen, und so begleiten uns chillige Beats durch das Game, doch nur solange alles in Ordnung ist. Sollte das Riff aus dem Gleichgewicht geraten, wird auch die Musik unruhiger, und wir wissen sofort, dass etwas nicht stimmt. Eine Sprachausgabe für die Unterhaltung unserer Hauptfiguren existiert leider nicht, ist jetzt aber auch für das Spiel keine Notwendigkeit.

Fazit

Ich habe seit Langem kein so entspanntes Aufbauspiel gesehen, das dazu noch so gut aussieht. Alles ist knuddelig und nur bei den Katastrophen kommt für ein paar Sekunden etwas Hektik auf, das legt sich aber auch schnell wieder. Der Umfang des ganzen Riffes, das wir bauen, ist überwältigend und verspricht genügend Platz für dutzende von Stunden. Wer also sich gern ein wenig hinsetzen will, um in Ruhe etwas aufzubauen, ist hier goldrichtig. Wer die Aktion sucht, könnte hier enttäuscht werden.

+ Grafik
+ Vielfalt
+ Umfang
+ Ruhe und Musik

- selten mal ein unklarer Quest

Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago  


English Version

I wrote about Life Below a while back, and the full version has now been released you’ve been able to save the ocean and the reefs for yourselves since 26 May. I’ve already played for a few hours and would like to share my experiences with you, even though I’m obviously still a long way from having seen everything.

Story

The oceans are on their last legs, but Gaia has no intention of simply giving up on them. Without further ado, she appoints a little water spirit as the new saviour of the seas and names her Thalassa. It is now her task to clean up the reefs and bring back the coral and all the life they once held. A huge task for such a tiny creature. But the other water spirits are there to help her, and even Pontus, a somewhat grumpy-looking water spirit, stands by Thalassa’s side. Together, they set out to revive the ocean.

Gameplay

We have a handful of buildings, and the tutorial teaches us how to use them and what functions they offer. So we tear down a few old structures to obtain resources for new ones. The tutorial then tells us which ones we should demolish first. Of course, it also explains why we need to do this. Afterwards, the map and the possibilities expand, and everything becomes a little more complex.

Once we finally have a functioning ecosystem in the first area, we can expand into the surrounding zones. This comes at the cost of biodiversity, which we gain by introducing fish into our territories. But be careful: we must also ensure their welfare, otherwise they will disappear again and biodiversity will decline. To build corals and dwellings, we first need coral material and pearls. These are produced in shells and corals and collected by the water spirits. Later on, there are also coral slabs and refined corals. Alongside all the building materials, growth essences play an important role, as these are needed for research, as are the points from biodiversity and the building materials.

The tutorial provides us with the initial research options, after which we are free to choose and although it doesn’t make a direct difference, some research may be more necessary than others, as the conditions in our new areas aren’t always ideal for our corals and we need to make some adjustments, because when managing a reef we naturally have to consider the environmental conditions and keep an eye on the temperature and pH level. If these are not right, we have to build corals that compensate for these problems.

It can also happen that a balanced ecosystem is struck by a disaster that throws our carefully maintained equilibrium into disarray. In such cases, we must take countermeasures before we suffer too much damage. Of course, we may well face threats for which we do not yet have the right solution in that case, we must simply ride out the storm and try to limit the damage.

Once we have overcome all the dangers, we reach areas with dead zones, which we can also repopulate. However, this is somewhat more difficult than with normal areas, as our corals, anemones and mussels have to endure constant damage. We can repair the damage, but we should clean up the zone as quickly as possible and bring it back to life. Fortunately, we have access to resources from the other areas, as the environmental conditions are distinct; otherwise, we would end up building a massive reef.

Graphics and Sound

Visually, Life Below certainly holds its own. We have beautifully designed corals modelled on real-life corals and marine life. To make the “buildings” even more lifelike, the developer collaborated with researchers. Everything is colourful and there’s movement everywhere. The story is told through short videos featuring in-game graphics. All of this was created using the Unity Engine.

Musically, the game aims to match the graphics in every respect, and so laid-back beats accompany us throughout the game, but only as long as everything is fine. Should the reef become unbalanced, the music also grows more unsettling, and we know immediately that something is wrong. Unfortunately, there is no voice acting for our main characters’ dialogue, but this isn’t really necessary for the game either.

Conclusion

It’s been a long time since I’ve seen such a relaxing building game that also looks this good. Everything is charming, and the only time things get a bit hectic is during disasters, but that subsides quickly. The sheer scale of the entire reef we’re building is overwhelming and promises plenty of scope for dozens of hours of play. So if you fancy sitting down for a bit to build something in peace, this is the perfect place for you. Those looking for action, however, might be disappointed.

+ Graphics
+ Variety
+ Scale
+ Calm atmosphere and music

- Occasionally unclearly quests

Until next time
L. Geufke aka Pendrago


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