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News (Sonstige)
News: Jupiter Moons: Mecha

Letztes Wochenende um die Zeit lag die Gamescom 2021 in den letzten Zügen. Natürlich ist nach der Gamescom vor der Gamescom und, nicht zu vergessen, vor der MAG und der Dreamhack. Genauere Informationen, wie es mit diesen Veranstaltungen aussieht, habe ich leider noch nicht, aber die MAG hat schon verlauten lassen, dass es keinen physischen Termin geben wird. Die Dreamhack hüllt sich noch in Schweigen, bis dahin ist aber auch noch Zeit. Solange greife ich erst mal in meine Kiste an Games, die ich mir zur Gamescom angeschaut habe. Jupiter Moons: Mecha ist eines davon. Entwickelt wird es von dem kleinen Indie RockAndBushes, in der Konstellation anscheinend ihr Erstlingswerk.

Alles begann mit der Kolonialisierung des Weltalls. Die Menschheit breitete sich weit über ihren Heimatplaneten aus, bis auch die Jupitermonde letztendlich besiedelt wurden. Konzerne erschufen wie aus dem Nichts gewaltige Städte, doch mit dem Wohlstand kamen die Konflikte. Nach kurzer Zeit des Schwelens traten die Streitigkeiten in die heiße Phase ein und von den riesigen Metropolen blieben nur noch Asche und Ruinen. Es entstand ein wildes Grenzgebiet, voller Gewalt und Gesetzlosigkeit. Doch langsam kehrte die Normalität zurück und eine Handvoll Kopfgeldjäger versuchten, wieder Ruhe in die Zone einkehren zu lassen, ohne zu wissen, welches schlafende Unheil unter den Überresten von Ganymeds Hauptstadt geweckt wurde.
Wir schwingen uns also in einen Mecha. Wer diese Art Kampfläufer nicht einzuordnen weiß, das sind riesige Roboter, bis unter die Zähne bewaffnet und mehrere Tonnen schwer. In einem kleinen Cockpit im Kopf der Maschine sitzen wir und versuchen uns im Kampf mit ähnlichen Mechs zu behaupten. Das passiert hier nicht wie in MechWarrior in 3D- sondern in einer 2D-Ansicht. Wir feuern auch nicht direkt, sondern wählen aus einer Handvoll Karten unsere nächste Aktion. So zünden wir einen mächtigen Angriff, versuchen unseren Mech mit einer Reparatur zusammenzuhalten, oder tun etwas gegen die Überhitzung. Das erfordert Strategie und ein wenig Glück mit den Karten.

Die Karten können wir beeinflussen, indem wir die Bauteile in unserem Mech verwalten. Nach jedem Kampf bekommen wir Kisten mit Gütern. Ersatzteile und Credits erhalten wir immer. Aus den Lootkisten können wir aus drei zufälligen Gegenständen wählen. Dort kommt der Roguelike Faktor zum Greifen. Sterben wir, ist alles weg. Nach und nach rüsten wir uns besser aus, oder verbessern unsere Fähigkeiten, dieses Feature ist noch nicht implementiert, soll aber genau wie Handel und Kopfgeldmissionen in der Vollversion enthalten sein.

Grafisch hat sich der Entwickler, wie bei vielen Indie-Spielen, für die Unity Engine entschieden. Sicherlich ist das ganze kein Grafikfeuerwerk, aber erfüllt seinen Zweck sehr gut. Die Rundenmechanik zusammen mit den Karten ergibt ein recht kurzweiliges Game, das man sich gern mal anschaut, wenn man kurz was zocken möchte, weil man nur ein paar Minuten Zeit hat. Ich bin jedenfalls gespannt, wie der Entwickler die Kampagne in das Spielprinzip einbindet. Ein Releasedatum lag mir noch nicht vor, nach Angaben des Entwicklers aber noch vorm nächsten Jupiterjahr. Das sollte ihnen genug Zeit geben.
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Bis zum nächsten Jahr
Pendrago


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