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News (Sonstige)
Total War Saga: Thrones of Britannia

Hallo und Willkommen auf Evolution of Silence zu den Sonntagsnews. Heute geht es um eine ganz berühmte Reihe, die schon seit dem Jahr 2000 auf dem Markt existiert. Der Entwickler Creative Assembly hatte mit Shogun – Total War den Grundstein für alle folgenden Titel gelegt. Mittlerweile gibt es 12 Teile und ein weiterer wird sich schon in den kommenden Tagen dazugesellen. Dabei ist Total War Arena grade erst in die Beta gestartet.

Total War Saga: Thrones of Britannia ist der neueste Teil in der Echtzeit-Strategiespiele-Reihe von Creative Assembly. Das Spiel ähnelt sehr den Shogun-Teilen. Wir kämpfen also nicht um ganze Landstriche, sondern bleiben in Großbritannien. Dieses Land besteht wiederum aus den Staaten England, Schottland, Wales und Irland. Aber auch diese Staaten wurden damals noch in Herzogtümer unterteilt, die ihre eigenen Städte und Dörfer beherbergten. Also genug Spielraum für einige große Schlachten.
Wir befinden uns in Großbritannien und schreiben das Jahr 878. Alfred der Große hatte die einfallenden Heerscharen der Wikinger aufgehalten. Da ihre Armeen der Eindringlinge zu geschwächt sind, den Krieg fortzuführen, haben sie beschlossen, kleinere Siedlungen zu gründen. Ein zerbrechlicher Frieden scheint sich abzuzeichnen. Langsam erheben sich immer mehr Stimmen, die die Gunst der Stunde nutzen wollen, um die Kontrolle über ganz Großbritannien zu erlangen.

Logischerweise sind wir eine dieser Stimmen und sollen nun versuchen, das Land unter unserem Banner zu einen. Dafür gibt es in dem neuen Teil nun mehrere Wege. Wir können natürlich, wie in den Vorgängern, die Landstriche mit Waffengewalt unterwerfen. Oder wir gewinnen an Ansehen durch Baukunst, Technologie oder das Erfüllen von Aufgaben, die an unsere Fraktion gekoppelt sind. Das sorgt ebenfalls dafür, dass wir unsere Gebiete vergrößern.

Allgemein geht Creative Assembly mit Thrones of Britannia neue Wege. Es werden zum ersten Mal Mechaniken wie Politik, Regierung, Technologie, Provinzen, Dilemmas und viele weitere eingeführt. Die Änderungen haben natürlich extremen Einfluss auf das Spiel. So kosten Einheiten nicht nur Gold, sondern müssen auch mit Nahrung versorgt werden. Diese wiederum wird in einer Provinz produziert, wenn man dieses einstellt, denn es gibt noch andere Güter, die dort gewonnen werden können. Das hat natürlich neue taktische Möglichkeiten zur Folge. Übernehmen wir eine Provinz, die für den Gegner Nahrung produziert, so kann er seine Einheiten nicht mehr richtig versorgen, was diese wiederum schwächt. Dilemmas möchte ich auch kurz als Spielelement erklären, damit man sich etwas darunter vorstellen kann. Diese Katastrophen können uns das Leben schwer machen, sind aber an den geschichtlichen Rahmen angepasst. So kann zum Beispiel ein großes Feuer unsere Stadt verwüsten oder eine Pest unsere Bevölkerung dahinraffen. Wir werden erleben, was sich die Entwickler haben einfallen lassen.

Die Kämpfe hingegen haben sich nicht großartig verändert. Noch immer heben wir unterschiedlichste Truppentypen aus. Diese Einheiten nehmen wir dann und formen eine Armee. So ziehen wir los, um Städte zu belagern, oder andere Einheiten zu überfallen. Wie gewohnt greift das Stein-, Schere-, Papierprinzip der Einheitentypen, so dass wir unsere Truppen entsprechend aufstellen müssen.

Am 3. Mai wird Total War Saga: Thrones of Britannia schon veröffentlicht, und wir können uns aufmachen, die Herrschaft zu übernehmen. Ob Creative Assembly es schafft, die ganzen Neuerungen ins Spiel zu implementieren, wird sich dann zeigen, da es doch eine extreme Änderung der gesamten Mechanik nach sich zieht.
Bis nächsten Sonntag
Pendrago


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