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Nu ist es nicht mehr weit, Fallout 4 erscheint am 10. November und alle berichten darüber, also schließ ich mich dem an. Aber das ist nicht der eigentliche Grund. Schon lange bevor den meisten Fallout ein Begriff war, hatte ich den ersten und den zweiten Teil durchgespielt. Das waren noch die Zeiten, als der Gegner noch darauf warten musste, das man den Zug Beenden Knopf drückt. Denn im ersten und zweiten Teil waren die Kämpfe noch Rundenbasiert, was sie keineswegs einfacher gemacht hat. Ich muss gestehen das sie mir wesentlich schwerer vorkamen als der dritte.

Am Anfang war ich sehr skeptisch was bei der Portierung in ein Shooter-RPG rauskommen würde. Das Ergebnis war letztendlich sehr ansehnlich aber fühlte sich denn doch anders an als die alten Fallout Teile. Das ist jetzt nichts schlechtes, den schließlich handelt es sich ja um ein ganz anderes Genre. Daher lohnt ein Vergleich mit dem neuen Fallout 4 nicht wirklich. Was aber durchaus verglichen werden kann, sind die Veränderungen zu Fallout 4. Denn einiges hat sich verändert zum Zeitpunkt als man das erste mal in 3D los gezogen ist, um die Welt außerhalb der Vault zu erkunden und damit meine ich nicht nur das das neue Fallout jetzt in und um Boston spielt.

Eine der ersten Neuerungen ist, das das Spiel startet bevor die erste Atombombe gefallen ist. Noch in einer intakten Umgebung widmet man sich der Charaktererstellung und legt in einen Gespräch seine Attribute fest. Kurze Zeit später rennen alle um ihr Leben. 200 Jahre später steht der Spieler vor der Vault und starte in eine neue alte Welt. Was genau dazwischen passiert ist bleibt bis jetzt noch Spekulation, außer für die Leute von der richtigen Presse, die schon eine Vorabversion erhalten haben. Die wiederum dürfen laut einigen Quellen noch nicht darüber reden, da wohl bis zum 9 November eine Nachrichtensperre besteht. Da ich schon weiß das jemand am letzten Freitag eine Fallout 4 Version erhalten hat, klingt es recht Plausibel.

Die Startsequenz ist aber nur als Prolog gedacht und ist im Grunde auch nur eine sehr kleine Änderung, im Vergleich zu den entscheidenden Neuerungen des Spiels. Zum Beispiel wurde das komplete Kampfsystem überarbeitet und soll sich jetzt wesentlich mehr wie ein Shooter spielen, als noch im letzten Teil. Es wurde sich dabei angeblich an Mass Effekt 2 orientiert. Weiterhin wurde auch das Skillsystem  angepasst. Die S.P.E.C.I.A.L. Punkte haben jetzt wesentlich größeren Einfluss auf das Spiel als noch im 3. Teil. Denn nur wer genug Punkte in eines der 7 Attribute gesteckt hat, kann alle Perks in der dazugehörigen Linie Freischalten. Laut Angaben kann jemand der also 4 Punkte in Perception hat nur 4 Perks in der Linie aussuchen. Vermutlich gibt es Weitere Begrenzungen die dabei zu beachten sind.

Die nächste große Änderung ist das neue Craftingsystem. Auch im Vorgänger war ja schon ein Crafting enthalten, welches dazu diente neue Gegenstände herzustellen. Doch jetzt im 4. Teil können Waffen und sogar die eigene Poweramor modifiziert werden, was für eine enorme Waffenvielfallt sorgen dürfte.  Die Änderungen sind dabei umfassend, so das aus einer Laser Pistole eine Laser Sniper entstehen kann. Werte wie Reichweite, Schaden, Genauigkeit und sogar Gewicht verändern sich dabei je nach verbauten Komponenten.

Die letzte große Neuerung über die ich schreiben möchte war die für mich überraschendste. Das Gründen von neuen Siedlungen hatte wohl kaum wer auf dem Schirm, denn so etwas hatte noch kein Fallout Teil zu bieten. Dabei werden wird die Siedlung nicht nur von uns gegründet, sondern auch aufgebaut. Dabei werden von uns gesammelte Ressourcen in nützliche Gegenstände umgebaut, die im normalen Alltag benötigt werden. Vom Bett bis zum Verteidigungsgeschütz ist so ca. alles dabei. Auch die S.P.E.C.I.A.L. Punkte sollen eine gewisse Rolle dabei spielen, welche Ausrüstung wir platzieren können. Ein Ausbau der Lager führt dabei zu einem Wachstum der Siedlung, was als Nebeneffekt neue NPCs anlockt die sich dann in der Siedlung niederlassen. Eine nette Erweiterung des Angebots, soll aber rein Optional für den Spielverlauf sein.

Ob es letztendlich sich um ein gutes oder herausragendes Spiel handeln wird zeigt sich letztendlich mit der Story, denn was währe ein RPG ohne eine Vernünftige Geschichte.

MFG
Pendrago


Kommentare  

#1 MSC 2015-11-03 01:25
Wirkt auf jeden Fall sehr interessant!

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