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Es gibt mittlerweile alle Arten von Spielen, einige davon wollen meist einfach nur eine Geschichte erzählen. Oft werden solche Games als Walking Simulator bezeichnet, obwohl diese mehr und mehr an Gamemechaniken dazu gewinnen, so auch Will: Follow The Light, das wesentlich mehr bietet als eine Story, aber trotzdem sich auf seine Geschichte fokussiert.

Alles beginnt ganz harmlos mit einem kleinen Job als Leuchtturmwärter, doch dann gerät alles aus den Fugen, als Will alleine für den Leuchtrum zuständig ist. Noch kurz bevor er sich hingelegt hat, hatte er alle Funktionen überprüft und sogar den herannahenden Sturm kontrolliert. Doch mitten in der Nacht wird er von einem Funkruf aus dem Schlaf gerissen, der Turm ist dunkel und schnell stellt sich heraus, dass irgendwas in der Stadt passiert sein muss, die Stadt, in der sein einziger Sohn gerade auf ihn wartet.

Das Spiel, Will: Follow The Light, ist als Walking Simulator angedacht und erinnert im ersten Moment etwas an Firewatch, was am Funkgerät liegen mag. Um das ganze Spiel etwas aufzupeppen, wurden einige Rätsel und Aufgaben hinzugefügt, so dass es mehr Interaktionen als z.B. The Vanishing of Ethan Carter zu bieten hat. So müssen wir bei einem Funkgerät die richtige Frequenz einstellen oder verschiedene Daten von unterschiedlichen Geräten ablesen, bevor die Story letztendlich voranschreitet.

Kernelement bleibt jedoch die Story und wird nur von den anderen Mechaniken unterstützt, so dass ein Sterben oder Nichtbestehen von Aufgaben so gut wie ausgeschlossen ist. Wir laufen also von A nach B und folgen den Angaben im Journal, dass einen roten Faden durch die Geschichte bildet.

Ansonsten lebt Will: Follow The Light, abgesehen von seiner Story, vor allem durch seine beeindruckende Grafik, bei der sich das Game auf seine Unreal Engine 5 verlässt. Durch die abwechslungsreiche Umgebung, vielen Elemente und das Spiel von Schatten und Licht, kann diese hier durchaus zeigen, was sie kann.

Auch beim Sound macht das Game keine halben Sachen. Die atmosphärische Mischung aus experimentellen Klängen und einzigartigen Instrumenten verleiht dem Spiel nochmal einen ganz eigenen Charakter, und dieser ist auch wichtig, um eine passende Stimmung zu transportieren.

Bereits am 7. Mai ist das Spiel erschienen und kann im Augenblick noch mit einem kleinen Rabatt erworben werden. Leider gibt es keine Demo, wo man schon mal in das Spiel reinschnuppern könnte, aber wer storygetriebene Spiele mit reichlich Interaktionsmöglichkeiten mag, liegt hier bestimmt nicht falsch.

Bis zum nächsten Mal
L. Geufke aka Pendrago  


English Version

There are all kinds of games out there these days, and some of them are really just meant to tell a story. Such games are often referred to as walking simulators, even though they’re increasingly incorporating more game mechanics—as is the case with Will: Follow The Light, which offers much more than just a story, yet still focuses on its narrative.

It all starts innocently enough with a small job as a lighthouse keeper, but then everything goes haywire when Will is left in charge of the lighthouse on his own. Just before he went to bed, he had checked all the systems and even monitored the approaching storm. But in the middle of the night, he is jolted awake by a radio call the tower is dark, and it quickly becomes clear that something must have happened in the town where his only son is waiting for him.

The game, Will: Follow The Light, is designed as a walking simulator and, at first glance, is somewhat reminiscent of Firewatch, which may be due to the walkie-talkie. To spice things up a bit, a few puzzles and tasks have been added, so it offers more interaction than, say, The Vanishing of Ethan Carter. For example, we have to tune a radio to the right frequency or read various data from different devices before the story finally moves forward.

The core element, remains the story, which is merely supported by the other mechanics, making it virtually impossible to die or fail a task. So we simply move from point A to point B, following the entries in the journal, which serve as a common thread throughout the story.

Otherwise, Will: Follow The Light stands out not only for its story but also for its impressive graphics, which are powered by the Unreal Engine 5. Thanks to the varied environments, numerous elements, and the interplay of light and shadow, the game really gets to show off what it’s capable of.

The game doesn't hold back when it comes to sound either. The atmospheric blend of experimental sounds and unique instruments gives the game a character all its own, which is also key to creating the right mood.

The game was released on May 7 and is currently available at a small discount. Unfortunately, there isn't a demo that would let you try out the game first, but if you enjoy story-driven games with plenty of opportunities for interaction, you definitely won't be disappointed.

See you next time
L. Geufke, aka Pendrago


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